Dokumentation
Anwenderdokumentation generieren
Was du vorbereiten solltest
- Die Einstiegspunkte des Programms: Selektionsbild, Hauptmethode, relevante Validierungen und Stellen, an denen Nachrichten oder Fehler erzeugt werden.
- Die Zielgruppe und das gewünschte Format, zum Beispiel Key-User-Anleitung, Support-Runbook oder technische Betriebsnotiz.
- Bekannte Systemgrenzen: Customizing-Abhängigkeiten, Berechtigungen, Job-Kontext oder externe Schnittstellen, die im Code nur indirekt sichtbar sind.
Empfohlener Ablauf
- Kontext bereitstellenÖffne die Dateien, die den fachlichen Ablauf enthalten. Relevante Texte, Selektionsparameter und Fehlermeldungen sind wichtiger als technische Hilfsklassen, solange diese keine Fachentscheidung treffen.
- Aufgabe konkret formulierenGib Zielgruppe, gewünschte Sprache und Dokumentationsformat vor. Fordere explizit, dass gesicherte Aussagen, Code-Indizien und offene Annahmen getrennt werden.
- Änderungen prüfenPrüfe, ob die Dokumentation keine falschen Prozessversprechen macht und ob unklare Stellen als Annahmen markiert sind. Besonders wichtig sind Defaultwerte, Berechtigungen und Sonderfälle.
Beispiel-Prompt
Ein guter Dokumentations-Prompt nennt Zielgruppe und Format.
Erstelle aus ZREP_DUNNING_PREVIEW eine Anwenderdokumentation für Key User. Beschreibe Zweck, Selektionsparameter, Validierungen und typische Fehlermeldungen. Markiere Stellen, bei denen der Code keine eindeutige fachliche Aussage zulässt.
Review-Checkliste
- Sind fachliche Aussagen auf erkennbare Codepfade, Selektionsparameter oder Meldungen zurückführbar?
- Sind technische Details dort weggelassen, wo sie Anwendern keinen Mehrwert bieten?
- Sind Annahmen und offene Punkte klar markiert, statt als gesichertes Verhalten formuliert?
Erwartetes Ergebnis
Das Ergebnis sollte eine strukturierte Dokumentation liefern, die Anwender lesen können, ohne ABAP-Code oder technische Klassen kennen zu müssen. Gleichzeitig sollte sie für Entwickler nachvollziehbar markieren, welche Aussagen direkt aus Code ableitbar sind.