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RAP

Migration einer Legacy-Anwendung nach RAP

Was du vorbereiten solltest

  • Den vertikalen fachlichen Ausschnitt, der migriert werden soll: Anzeige, Änderung oder Aktion. Ein kleiner Use Case ist besser als die gesamte Anwendung.
  • Datenquellen, Schlüssel, Statusfelder und Schreibpfade, damit Query-Logik und Verhalten nicht vermischt werden.
  • Zielannahmen zur RAP-Schicht, zum Beispiel read-only Projection, verwaltetes Verhalten, unmanaged Save oder zunächst nur eine gekapselte Serviceklasse.

Empfohlener Ablauf

  1. Kontext bereitstellenStelle Kernlogik, Datenzugriffe und vorhandene Typen bereit. Für den ersten Schritt reicht ein vertikaler Ausschnitt statt der gesamten Anwendung; dadurch bleibt die Architekturentscheidung prüfbar.
  2. Aufgabe konkret formulierenBitte um eine Migrationsskizze plus konkrete erste Codeänderung. Die Zielstruktur sollte Query, Business-Regeln, Persistenz und Tests trennen, auch wenn noch keine vollständigen RAP-Artefakte erzeugt werden.
  3. Änderungen prüfenPrüfe, ob die vorgeschlagene Struktur SAP-/RAP-Begriffe sauber verwendet und nicht zu früh eine vollständige Neuentwicklung erzwingt. Achte auf Stellen, an denen Legacy-Transaktionen nicht direkt in RAP-Verhalten passen.

Beispiel-Prompt

Der Prompt sollte Modernisierung planen und trotzdem einen prüfbaren ersten Schritt liefern.

Analysiere den Legacy-Report ZREP_APPROVAL_MONITOR als Kandidat für eine spätere RAP-Anwendung.
Schlage eine Zielstruktur mit Serviceklasse, Query-Logik und Teststrategie vor.
Erstelle als ersten Schritt nur die gekapselte Leselogik und passende Unit Tests.

Review-Checkliste

  • Sind Query-Logik, Geschäftsregeln und Persistenzverhalten getrennt genug, um später RAP-Artefakte darauf aufzubauen?
  • Sind implizite LUW-, Commit- oder Sperrannahmen aus dem Legacy-Code sichtbar gemacht?
  • Ist der erste Code-Schritt klein genug, um vor einer Modellierungsentscheidung sicher übernommen zu werden?

Erwartetes Ergebnis

Du solltest eine kleine, nachvollziehbare Modernisierung erhalten: kein Big-Bang, sondern ein testbarer Baustein und eine klare nächste Migrationsrichtung. Ein gutes Ergebnis benennt außerdem, welche Altlogik vor einer echten RAP-Implementierung fachlich geklärt werden muss.